Samstag, 29. Oktober 2011

... Und schwups ist die Hälfte der Zeit rum...

Hallöchen meine Lieben

Tja, heute vor 3Monaten bin ich hier gelandet. Wenn ich mich anfangs noch mit unsicheren Schritten hier umherschleichte, so tanze ich jetzt glücklich hier herum. :) Es ist so viel passiert in diesem 3 Monaten mit mir. Und wenn ich jetzt dran denke, dass die Hälfte der Zeit schon rum ist, so macht mich das nachdenklich und traurig. Aber auch sehr sehr dankbar, denn ich konnte bis jetzt schon so viel erleben, so viel mitmachen und... ja, ich bin froh eine Entwicklung gemacht zu haben und nun hier wirklich vollkommen angekommen zu sein. Ich hab hier meinen Freundeskreis, meine eigenen Projekte die ich betreue und leite und....Leute, ich habe Zeit für mich! Ich habe in letzter Zeit viel darüber nachgedacht, in was für gesellschaftlichen "Zwängen" der Mensch sich in Deutschland befindet. Oft höre ich von Menschen, dass sie in ihrem ganzen Stress untergehen zu drohen... und dann erinnere ich mich, dass ich dieses Problem auch schon oft hatte ( sogar in Nica viel mir das schon auf die Füße). Mei das ist doch traurig, dass durch den Wettbewerbskampf, dem Streben nach immer schnelleren, höheren und besseren Möglichkeiten... nunja, dass uns so etwas so sehr vereinnahmen kann, dass wir uns selber auf unseren Weg zu verlieren drohen. Und wenn ich eine Sache mit Bestimmtheit hier gelernt habe und definitiv weiß, dass ist es das, dass Nicaragua mir geholfen hat wieder zu mir zu kommen und mir zu zeigen, was ich eigentlich will im Leben. Ich hoffe so sehr, dass ihr auf eurem Weg, so unetrschiedlich der auch bei jedem sein mag, dass ihr von Zeit zu Zeit innehaltet und einfach mal in euch hinein lauscht. Wo steht ihr gerade und wo wollt ihr eigentlich hin? Wenn ich einen Wunsch für uns alle habe, dann diesen, dass wir lernen unsere Zeit zu nutzen- für uns!
Hier in Nica gab es in letzter Zeit wieder sehr viel Regen... Oh mei, richtig viel.Hier mal ein paar Bilder, wie es danach und währenddessen in San Juan del Sur aussah:



Ja und wegen dem vielen Regen sind die Flüsse so sehr angestiegen, dass viele Dorfbewohner nicht mehr durchkamen, um in der Stadt Nahrungsmittel einzukaufen. Deswegen hat meine Organisation Nahrungsmittel gekauft (aus Spendengeldern aus Spanien), wir haben die dann zurecht gepackt: heißt aus 50kg Säcken Reis, Mehl, Zucker... in kleine 4kg Tüten abgepackt und Seifen, Kaffee, Butter... zusammengeschnürrt :



Und dann heute haben wir das in die Dörfer gebracht. Wir waren 13Mann- in einem Auto :) Und dann ging es durch die vollen Flüsse- mit dem Auto!!!! :) Ein Abeneteur sag ich euch:



In Coyolito angekommen wurden Medikamente verteilt und die Nahrungsmittel.


Und nebenbei hatten wir Kinder super viel Spaß beim rumspielen- ahahahaha das war so cool. Ich war so platt danach, weil die Kinder nachher festgestellt haben was für ein tolles Pferd ich doch bin udn dementsprechend sind wir alle die ganze Zeit umhergelaufen- und ich dann halt immer mit einem Kind auf dem Rücken. Chichi, das war super lustig! :)



Ja, mir gehts hier echt gut! Ich bin froh, dass nun bald  November ist und somit die Regenzeit aufhört. Ich finde es nämlich schon sehr anstrengend immer so abhängig vom Wetter zu sein... zumal, kann ich gut und gerne nachts schlafen, ohne vom Regen nass zu werden! ;)

Es grüßt euch ganz herzlich eure Johanna

Gott segne euch und schenke euch Frieden! Seid behütet meine Lieben! :)

Sonntag, 16. Oktober 2011

... So eine Woche...

Hallöchen
Meine Woche, tja die war mal wieder ganz spannend. Am Donnerstag war ich in Rivas gewesen zu einer Vortragsreihe die sich mit der Gewalt gegen Frauen in Nicaragua auseinandersetzt. Das war sehr spannend, weil wir dort Gesetzesentwürfe diskutiert haben, wie die Rechte der Frauen besser geschützt werden können. Danach haben wir unsere Ergebnisse schriftlich zusammengefasst und den Veranstaltern mitgegeben, die, unter anderen, Mitspracherecht bei Gesetzesentstehungen in Nicaragua haben. Das Plakat heißt übersetzt übrigens: Für die Erschaffung einer neuen Kultur der Rechte und einem Leben ohne Gewalt, egal welchen Geschlechtes!

Samstag war dann wieder Samstagschule und diesmal zum ersten Mal mit Englisch Unterricht allas Sophie, Theresa y moa. Da es durch den Regen nicht möglich war bin nach Bernadina zu fahren sind wir nur bis St. Antonio gefahren und die Kids sind zu uns gekommen. Heißt, dass viele 2h lang gewandert sind, den Fluss durchschwommen haben- nur um zum Unterricht zu kommen! Als mir ein Mädchen von 15 Jahren das erzählte und das dazu in einem so selbstverständlichen Ton, hat mich das echt beeindruckt. Die Jugendlichen die zur Samstagschule kommen, arbeiten unter der Woche: entweder in der Stadt zum Beispiel in Hotels oder auf dem Land auf den Feldern. Nur einmal die Woche können sie zur Schule gehen, aber die ist ihnen dann  sehr wichtig. Das merkt man auch im Unterricht, denn sie geben sich sehr viel Mühe! Ja und unser Englisch Unterricht kam auch gut an! Puhh!

Jo und heute- Sonntag-  ging es dann wandern. Wir sind mit dem Auto ein Stückchen gefahren und sind dann in einen Waldweg gelangt, der so nicht öffentlich ist… den Stacheldrahtzaun haben wir jetzt einfach mal übersehen….Ab durch den Regenwald, durch Flüsse, bzw. in Flüssen, auf kleinen Wegen ging es immer mehr Bergauf…

als es anfing zu regnen, wollten wir (Theresa, Sofi- die beiden anderen Voluntere und Dairin- ihr Gastbruder, und zwei seiner Kumpels und ich) uns erst noch schützen, das sah dann so aus:





Allerdings wateten wir bald Kniehoch in den Flüssen und dann war es auch egal. Und dann haben wir sie erreicht- die Wasserfälle- kleine, aber feine und wunderschöne.  Auf den letzteren sind wir auch rauf geklettert- das war echt toll!
Ja, wir sind dann so nass wie wir waren zurück geklettert, gewandert- war bestimmt nicht förderlich für die Gesundheit, aber was will man machen?! Ja, unter meiner kalten Dusche hier zuhause hab ich dann festgestellt- Mei oh mei, ich vermisse wirklich eine heiße Badewanne. Aber zum Glück hab ich noch drei Kakau Pulver Packungen übrig von Mutti und mit denen und heißer Milch wird ich mich nachher auf den Weg zu meinen Mädels machen- das wärmt ja schließlich auch!
Ach mei, ich hoffe ihr seid alle wohl auf, genießt das schöne goldene Herbstwetter… und für alle Studis unter euch: Ein erfolgreiches und lustiges und abenteuerliches Semester wünsch ich euch!
Allerliebste Grüße….Eure Johanna

Montag, 10. Oktober 2011

Ich bin angekommen!

Hallöchen meine Lieben

Ach was für eine Woche schon wieder...
Ja am Dienstag war ich wieder mit der mobilen Bibliothek unterwegs. Da ich die einzige Freiwillige war hab ich viel und intensiv mit den Mitarbeitern über das Leben in Nica geredet. Wir haben diesmal wieder 2 Schulen besucht und es war wieder eine Freude. Und was mir diesmal aufgefallen ist: wenn auch die Schulen nur wenig Materialen haben und auch ansonsten alt und heruntergekommen sind (aber trotzdem wunderschön bunt)… so haben viele doch einen wunderschönen Platz. So mitten in den Wäldern unter dichten Blätterdächern, an wunderschönen Berghängen oder an satten grünen Wiesen. Und diese Ruhe dort- einfach herrlich! Das untere Bild ist übrigens unser Auto mit dem wir dann immer unterwegs sind- mal mehr, mal weniger voll gestopft! :)


Freitag ging es dann für Sofi, Theresa und mich zum Reiten. Der Papa von der Spanischlehrerin von Theresa hatte ein paar Pferde und ist mit uns dann den ganzen Nachmittag durch wunderschöne Dschungelwälder geritten.

Anfangs hatten mein Pferd und ich ein paar Schwierigkeiten, ich glaube ich hatte den falschen Gang drinnen und somit waren wir bei weiten das Schlusslicht… aber dann haben wir uns „gefunden“ und seitdem waren wir ein unschlagbares Team! Wir sind sogar Galopp geritten und ich bin nicht runter gefallen- wie genial! Zum Schluss endete unser Weg an einem wunderschönen Strand, an dem ich dann mit meinem weißen Pferd lang geritten bin- Leute, das war schon immer ein Traum von mir und ich sag euch, es ist ein unschlagbares Gefühl, wenn man seinen Traum verwirklicht. Ich war einfach nur so erfüllt von Glück, hab mein Dauergrinsen nicht mehr aus dem Gesicht bekommen und wollte, dass dieser Moment nicht aufhört. Die Wellen rauschten brausend zu der einen Seite und zur anderen stand still schweigend der grüne Wald auf Berghängen.


Wir haben dann noch eine Schildkrötenaufziehstation gesehen, also eine kleine… die Schildkrötenbabys werden hier die ersten Tage geschützt und ernährt und dann nach ca. 2 Wochen raus aufs Meer gelassen. Folgendes Exemplar ist Frederik, oder Felix, oder Ferdinand, oder… der in ein paar Tagen auf die Welt los gelassen wird und die tiefen Meere durchschwimmen wird und die seltsamsten Rätzel der Pazifikwinde entlarven wird und… vielleicht eines Tages, in 100 Jahren oder so( wie alt werden eigentlich Schildkröten?) landet er dann in ner Fischsuppe, NEIN, natürlich nicht, da er jetzt ja einen Namen hat, wird ihm nichts passieren! ;)

 
Jo Samstag war dann wieder Samstagschule angesagt, diesmal in Bernadina. Das war voll cool, weil wir jetzt abgesprochen haben, dass wir drei Mädels den Englischunterricht leiten werden und ich zudem meine Geografie Klasse nächste Woche starten kann. Ja also Arbeitstechnisch entwickelt sich zurzeit sehr viel. Neben den Chor und den Klassen erarbeite ich gerade ein Konzept für Ferienangebote der Kirche für die Kinder hier, die dann mit Hilfe der anderen Freiwilligen im Dezember und Januar umgesetzt werden. Naja und wenn das Konzept klappt, soll es dann jeden Ferien diese Angebote geben. Zudem versuch ich es zu koordinieren, dass wir auch in die kleinen Dörfer damit kommen. Dafür muss sehr viel geplant werden: nicht nur Finanzierungsdinge, sondern auch praktische Dinge wie die Fahrten in die Dörfer müssen koordiniert werden. Das ist alles noch etwas undurchsichtig, aber ich glaube, dass es möglich ist zu schaffen, und deswegen werden wir hier das auch schaffen! 

Ja und Sonntag hatte ich dann frei. Und es ging mit Theresas und Sofis Gastbruder und gaaaaaanz vielen Freunden von ihm an einen Strand. Das Wetter war zwar super regnerisch, aber da war zum Glück ein Unterstand und somit hatten wir einen super lustigen, leckeren Grillnachmittag. 

Abends ging es dann noch in ein Ferienhaus mitten auf m Berg mit Blick auf den Pazifik- durch Connections konnten wir dort noch den Abend mit Marschmellows, guter Musik, einen Pool und jeder Menge Spaß ausklingen lassen, bevor wir in der Nacht zurückgefahren sind.

Ja, also mir geht es echt gut hier. Ich bin, glaub ich, nun wirklich hier angekommen und genieße meine ausgefüllten Tage hier sehr! Heute ist wieder Post angekommen- oh wie war das schön! Es ist schon ein komisches Gefühl so Dinge aus der Heimat plötzlich in den Händen zu halten… aber ein ungemein schönes Gefühl! :)

Ja vom Wetter her ist der Oktober definitiv nochmal crasser als die bisherigen Monate- es regnet und regnet und regnet- der absolute Wahnsinn.  Und seit einigen Tagen sind nun auch einige Winde hier- ich bin gespannt wie meine Nacht heute wird, denn ich wohne ja im 2.Stock und mein Zimmer ist sehr offen- hier gibt es keine Fenstergläser oder so was, naja und da kommt gut Luft rein, aber ich schätze, dies könnte die erste Nacht sein, ind er ich vielleicht sogar ein bissel friere?! Wer hätte das gedacht, aber ja, in Nica kann man frieren und glaubts oder glaubts nicht, gerade sitze ich im Pulli hier! Ok, ich gestehe das wäre nicht ganz so nötig… aber es gibt mir ein so schönes Heimatgefühl…
Ok meine Lieben, ich hoffe ihr genießt den Herbst mit seinem bunten Laub und der tollen frischen Atmosphäre?! Seid ganz lieb gedrückt und reich von Gott gesegnet!
Eure Johanna aus der weiten Ferne…

Mittwoch, 5. Oktober 2011

...Gedanken...

Kannst du mir sagen warum? Warum ich und nicht sie? Warum sie und nicht ich?
Ich versteh es nicht… es tut nur weh… ich sehe die Menschen die keine Chance haben hier raus zu kommen, ich sehe die Kinder, die hungrig sind, ich sehe die zerfallenden Hütten in denen sie wohnen, ich sehe die Flüsse die sie nicht überqueren können, ich sehe sie aus Ferne, an meinem gedeckten Tisch denke ich darüber nach, kommen mir die Bilder in den Sinn-
Während ich aus einer prall gefüllten Küche wählen kann, kannst du nur suchen und hoffen in einem Abfalleimer was zu erhaschen.
Während ich mich gemütlich in meinem Bett umdrehe liegst du auf deiner Zeitung und versuchst dich mit einem Streifen Pappkarton vor dem Regen zu schätzen.
Während ich im Internet schaue, welchen Master ich studieren möchte, kannst du deine Kinder nicht zur Schule schicken, da sie dir auf dem Feld helfen müssen.
Während ich geliebt werde, versuchst du den Freiern zu entkommen, die dich Nacht für Nacht benutzen.
Während ich ein Bild male mit bunten Blumen, zeichnest du deine Sehnsucht in den Sand am Strand.
Während ich Postkarten erhalte von fernen Ländern, die ich vielleicht auch einmal bereisen werde, schaust du dir in einem Schaufenster Bilder an die nicht nur fremdartig, sondern dazu auch unerreichbar scheinen.
Während mich eine Freundin besucht und wir einen Film anschauen, versuchst du vor dem Kino an Drogen zu kommen.
Während ich Tagesträume habe wie meine Zukunft aussehen wird, hast du keine Wahl, denn ein anderer entscheidet für dich- wie er am profitabelsten deinen Körper verkaufen kann.
Während ich eines Tages wieder nach Hause fliegen werde, musst du hier bleiben und die Situation deines Lebens dein Leben lang aushalten.
Während ich den Fernseher mit Nachrichten von deinem Land einfach ausschalten kann, bist du diejenige,  die sich nachts in den Schlaf weint.
Und nun sage mir: warum ich und nicht sie? Warum sie und nicht ich?

Montag, 3. Oktober 2011

... Dies und Das und jenes...

Hallöchen

Ja ich weiß, ihr musstet nun eine Woche länger warten als sonst….aber das hat tatsächlich seinen Grund. Ich war letzte Woche und diese auch noch krank. Es musste mich ja irgendwann auch mal erwischen. Aber mittlerweile habe ich wohl die Nierenentzündung bezwungen mit Hilfe von Antibiotika Spritzen in den Poo- ich sag nur Aua ;) und dank wirklich eklig schmeckender Pastillen werden wohl so langsam auch die letzten Parasiten aus meinem Magen verschwunden sein. Das positive an diesem wirklich „kranken“ Erlebnis (haha J) ist, dass ich somit nun auch das Gesundheitszentrum einmal von innen sehen konnte. Und ja, ganz ehrlich, ich bin froh wieder schnell gesund geworden zu sein, denn die Hygiene und die fachlichen Kenntnisse sind dort eher mittelmäßig. Jetzt solltet ihr aber nicht denken, dass es in Nicaragua unmöglich wäre sich top gesund pflegen zu lassen! Wer Geld hat kann nach Managua fahren und dort gibt es sehr moderne Kliniken….aber für die allgemeine Bevölkerung sind die schlichtweg nicht bezahlbar! Und auch wenn die Umstände nicht so toll sind im Gesundheitszentrum, so ist dies schon ein Fortschritt im Gegensatz zu den vergangenen Jahren, denn diese öffentlichen und kostenlosen Arztangebote gibt es noch nicht so lange! Allerdings ist dies Angebot wieder nur den Menschen zugänglich, die in der Stadt wohnen. Die Menschen auf dem Dorf müssen entweder irgendwie in die Stadt kommen, wenn sie krank sind, oder abwarten, dass von Zeit zu Zeit mal ein Arzt vorbei kommt… Also unter all diesen Umständen bin ich wirklich froh, nichts Schlimmes gehabt zu haben und nun wieder auf dem Weg der Besserung zu sein!
Ja am Mittwoch konnte ich dann auch tatsächlich meine erste Chorstunde geben. Ach wie war das toll! Natürlich war einiges noch sehr chaotisch, aber an sich hat eigentlich alles gut geklappt und ich freue mich schon sehr auf nächsten Mittwoch. Es sind ungefähr 20Kinder im Alter von 8 bis 14 schätz ich mal. Und ich bin wirklich sehr dankbar dafür, dass Kirsten, Sofi und Theresa mir unterstützend zur Seite stehen- ich glaube alleine wäre das dann doch eine kleine, aber feine Überforderung!


Wir (meine deutschen Mädels: Theresa, Sofi, Kirsten, Josi, Alona und Marry- ok letztere ist New Yorkerin) und die Gastbrüder von Theresa und Sofi sind dann heute aufs Meer gefahren mit einem Boot. Wow, das wollt ich schon seit meiner Ankunft hier mal machen- und es war ein toller Ausflug. Wir sind erst sehr weit raus gefahren und dann haben wir plötzlich gehalten und eh ich mich versehen hab war Theresa schon im Wasser… 2Sekunden später hatte ich meine Angst vergessen und war auch drinnen- WOW- das war so cool! Azurblaues Wasser- mitten auf dem offenen Pazifik- Hamma Crass! Ich hab mich so frei gefühlt, so unendlich glücklich, dass ich einfach die Angst vergessen hab, echt ein tolles Gefühl!  Ja und am besten lässt sich mein Gefühlsleben mit dem beschreiben, was ich zum Schluss überglücklich in die Wellen gerufen hab… zwischen meinem ganzen „Jihahhahhahhaha“ hab ich nur noch „Danke lieber Gott“ rufen können- was so ziemlich alles in einem vereint, was ich in diesem Moment gedacht und gefühlt habe.
Wir sind dann noch weiter zu einer einsamen Bucht gefahren, wo wir schwimmen waren und am Strand gechillt haben. Auf dem Rückweg haben wir nicht nur die wunderschönen grünen Steilküsten mit den vielen Kakteen und Bäumen bewundert, sondern konnten auch fliegende Fische beobachten und den rießen großen Pelikanen beim Fischen zusehen. Ach das war einfach richtig toll!




Ja und wie kann man den Abend besser ausklingen lassen, als mit dem Film „The Beach“?! Also sind am Abend noch alle Mädels zu mir gekommen, da ich das größte Bett habe, und wir haben einen tollen Chips- Film- Mädels- Abend gemacht! J Allerdings lief der Film dann doch nicht so wie wir wollten und dann wurde es doch der Film „Chocolate“!


Ok das wars dann erst mal wieder. Ich hoffe euch geht es gut und…ich hoffe, ihr genießt die Zeit mit euren Freunden und Familie. Ich weiß das klingt jetzt sehr abgedroschen, aber… Es ist doch eins der schönsten Dinge auf dieser unerklärlichen Welt, Zeit mit seinen Liebsten zu verbringen. Genießt die Zeit…und euer Essen, dam I miss german food! ;)